FDP Krefeld: Freischwimmer e.V. erhalten den "Preis für bürgerschaftliche Civilcourage"

KREFELD. Ihren traditionellen „Preis für bürgerschaftliche Civilcourage“ vergeben die Freien Demokraten im kommenden Jahr an den Verein Freischwimmer e.V. Da das traditionelle FDP-Dreikönigstreffen wegen der anhaltenden Corona-Pandemie in diesem Winter nicht in Präsenz stattfinden kann, erfolgt die Preisverleihung virtuell und wird live bei Facebook gestreamt. Sie findet statt am Dreikönigstag, den 6. Januar 2021 ab 14 Uhr. Die Facebook-Seite der FDP-Krefeld ist erreichbar unter: https://www.facebook.com/fdp.kv.krefeld 

 

Nach der Bekanntgabe der neuen Preisträger begründete der FDP-Kreisvorsitzende Joachim C. HEITMANN die Auszeichnung der Freischwimmer durch die Liberalen. Dazu erklärte er: "Civilcourage und bürgerschaftliches Engagement sind Grundpfeiler, auf denen jede liberale Gesellschaft aufbaut. Um sich dieser Notwendigkeit von Zeit zu Zeit bewusster zu werden, zeichnen wir Freien Demokraten zu Beginn jedes politischen Jahres Krefelderinnen oder Krefelder aus, die sich durch persönliche Civilcourage, Mut zu kritischem Denken und Standfestigkeit für die eigene Meinung hervorgetan haben."


HEITMANN weiter: „Diesen Kriterien entsprecht der Verein Freischwimmer e.V. voll und ganz. Allein ihm und seinen engagierten Mitgliedern ist es zu verdanken, dass das Stadtbad Neusser Straße nach Jahrzehnten der in Kauf genommenen Verwahrlosung aus seinem Dornröschenschlaf gerissen und mit neuem Leben gefüllt wurde. Mit dieser von Pragmatismus, Beharrlichkeit, Partizipation und großem Engagement getragenen Arbeit, die der Verein nun bereits seit Jahren leistet, ist er ein positives Beispiel für die Civilcourage in unserer Stadt. Davon brauchen wir mehr. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir mit dem Verein Freischwimmer e.V. die richtige Initiative zur richtigen Zeit auszeichnen."

 

 

Der Verein selbst beschreibt die seiner Arbeit zu Grunde liegende Haltung wie folgt: "Die Freischwimmer machen Stadt vom Anfang her: Vor allem steht immer die Frage, wie wirksam bürgerschaftliches Engagement in Stadtentwicklungsprozessen sein kann. Die Annahme ist, das die Bedürfnisse einer Gesellschaft sich im stetigen Wandel befinden und Räume und Orte brauchen, sich konkret auszuprobieren. Auf dem Gelände des alten Freibades hat der Verein deshalb einen mehrjährigen Kreativ- und Entwicklungsprozess unter Beteiligung aller interessierten Bürger*innen in Gang gesetzt, um genau dort dafür Platz zu schaffen. Das mitreißende und kreative Zusammenwirken von Sozialem, Kultur und neuen Wirtschaftsformen ist für den Verein das entsprechende Werkzeug. Im ersten Schritt hat der Verein den Raum geöffnet, wieder gepflegt und jetzt probiert er neue Nutzungen aus, die dann auch später baulich konkretisiert werden sollen - auf einem eigenen Projektteil des Stadtbad-Komplexes. Dieser Prozess soll ein universales Prinzip werden, wie auch weitere öffentliche Räume, unter der Verantwortung von bürgerschaftlichen Engagement wieder belebt oder neu genutzt werden können. Der Verein sieht sich als Entwickler und Moderator dieses Verfahrens und freut sich darauf, noch viel mehr Bewegung in der Stadt zu schaffen."

 

Florian Philipp Ott (v.i.S.d.P.)


Stellvertretender Kreisvorsitzender
Kreispressesprecher Krefeld