FDP wünscht "planerische Perspektive" für den Krefelder Zoo

Die FDP-Fraktion wünscht eine städtebauliche Langzeitplanung des Zoos Krefeld und hat für den Planungsausschuss im November einen entsprechenden Antrag eingebracht.


Die Verwaltung soll beauftragt werden, zusammen mit der Geschäftsführung der Zoo Krefeld gGmbH eine städtebauliche Langzeitplanung für die Zoo Krefeld gGmbH zu erarbeiten und dem Ausschuss für Stadtplanung und Stadtsanierung zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

"Für die Standortsicherung, aber auch für eine Weiterentwicklung benötigt der Krefelder Zoo eine städtebauliche Langzeitplanung", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann, der nach der Gründung der Gesellschaft bis zur letzten Kommunalwahl deren Aufsichtsratsvorsitzender war. Gegenstand der Planung müsste nach Ansicht der FDP eine langfristige, für alle Beteiligten befriedigende Regelung des Miteinanders von Zoo, Sport und Wohnen sein, die insbesondere die Verkehre zum bzw. vom Zoo bzw. Fußballstadion einschließlich des Parkens und der Hinführung von Besuchern zum bzw. vom Zoo bzw. Fußballstadion berücksichtigt."

Die Fraktion regt weiterhin an, alternative Nutzungsmöglichkeiten für das nicht bebaute Areal zwischen Glockenspitz, Violstraße, Schönwasserstraße und Tiergartenstraße zu untersuchen und die jetzige Lage öffentlicher Fuß- und Radwege im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung von Zoo und Fußballstadion zu überprüfen und Alternativen darzustellen. Dem Zoo müsse durch die Zurverfügungstellung weiterer städtischer Flächen im Wege des Nießbrauches eine Trennung von Betriebs- und Besucherwegen ermöglicht und Standortmöglichkeiten für eine neue Zoo-nahe Außenstation aufgezeigt werden.

"Die Zoo Krefeld gGmbH hat sich im Zusammenwirken von Stadt und Zoofreunden hervorragend entwickelt, braucht jetzt aber zur Weiterentwicklung am Standort eine planerische Perspektive", so die FDP-Fraktion.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender