11. März 2020

Presseerklärung zur Kritik von SPD-Ratsherr Jürgen Hengst (SPD) an Fridays for future

"Fridays for future ist auch eine Art "Wutbürgerei"

Die FDP-Fraktion teilt in der Sache die Kritik des planungspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion Jürgen Hengst an Fridays for future. Sie hält allerdings "bislang" deren Aktivitäten und Forderungen in Krefeld nicht für "vordemokratisch".

"Wenn man allerdings beobachtet, mit welchem moralischen Rigorismus die lokalen Vertreter von Fridays for future ihre Forderungen in die zur Aufmerksamkeit geneigten Öffentlichkeit platzieren, erinnert das durchaus an Wutbürger. Im Extrem sind solche Mitbürger bereit, das politische System als solches infrage zu stellen, wenn man ihren Forderungen nicht nachkommt", so FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann.

"Deshalb wäre es durchaus Vertretern von Fridays for future, die jetzt für die Grünen bei der Kommunalwahl antreten, zu gönnen, z.B. in Ratsausschüssen sich mit anderen politischen Meinungen und Stellungnahmen der Verwaltung auseinanderzusetzen. Entweder werden sie ganz schnell auf ihre Mitarbeit verzichten oder aber erkennen, dass Politik nicht darin besteht, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen und das für weise zu halten", so. Heitmann.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender