Presserklärung der FDP-Fraktion zum Thema Wasserstoff und Wasserstoff-Busse der SWK

GRÜNE torpedieren eine wirtschaftliche und zeitnahe Möglichkeit in Krefeld, mit Wasserstoffenergie klimaschonend zu arbeiten!


Nach Ansicht der FDP-Fraktion ist es "mehr als erstaunlich, wenn die GRÜNEN-Ratsfrau Björna Althoff von Fridays For Future versucht, eine vielversprechende Option der Städtischen Werke Krefeld (SWK) zur Erzeugung und Verwendung von Wasserstoff zu torpedieren."

Denn die SWK wolle den biologischen Anteil ihrer Stromerzeugung bei der Müllverbrennung für die Elektrolyse von Wasserstoff nutzen und mit dem so erzeugten Wasserstoff Wasserstoff-Busse betreiben.

"Das ist ein wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller Weg. Und es ist eine Lösung der Bereitstellung von Wasserstoff mit hoher Versorgungssicherheit", erklärt Ratsherr Dr. Günther Post, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Müllverbrennung mit den daraus nutzbaren Energieformen Wärme und Strom sei unverzichtbar, den biogenen Anteil dieser Energieerzeugung zur Wasserstoffproduktion produktiv zu nutzen, und damit ein Königsweg.

"Dabei a priori von einer "Katastrophe" für das Klima zu sprechen, ist unverantwortlich. Damit wird eigentlich nur ein Horroszenario an die Wand gemalt", so Porst.

"Die FDP-Fraktion hofft, dass die GRÜNEN mit ihrer "Kampfansage" keine politische Mehrheit finden und setzt dabei insbesondere auf den Vorsitzenden der SPD-Fraktion und Aufsichtsratsvorsitzenden der SWK, Bendikt Winzen."

V.i.S.d.P.

Joachim C. Heitmann
Vorsitzender

27.08.2020: Wasserstoff-Auto zum Anfassen

Am Donnerstag erwarteten die Krefelder Liberalen den FDP-Bundestagsabgeordneten Frank SCHÄFFLER bei Mercedes-Benz Herbrand auf der Magdeburger Straße 80 in 47800 Krefeld. SCHÄFFLER besuchte Krefeld im Rahmen seiner zehntägigen Wasserstoff-Tour durch NRW, auf der er ausschließlich mit einem Wasserstoff-Fahrzeug unterwegs ist. Dieses Fahrzeug war am Donnerstag in Krefeld zu besichtigen.

 

Der FDP-Vorstandsmitglied und Ratsherr Dr. Günther PORST hatte sich bei der Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzeptes mit Erfolg dafür eingesetzt, dass in Krefeld Wasserstoffmobilität Priorität hat. "Wir können und dürfen nicht einseitig auf E-Mobilität setzen, die insbesondere bei schweren Fahrzeugen nicht einsatzfähig ist", so PORST.

 

 

Ziel der Tour ist es, Wasserstoff als eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft vorzustellen. SCHÄFFLER ist überzeugt: „Die Energieversorgung der Zukunft können wir nur sichern, wenn wir technologieoffen sind. Dazu zählt auch, dass alle Technologien gleich gefördert werden. Doch der Wasserstoff wird vor allem vernachlässigt, wenn es um alternative Antriebe von Pkw geht. Mit der Tour möchte ich zeigen, dass über 3000 km Strecke auch heutzutage schon mit dem Wasserstoffauto möglich ist.“ 

 

Florian Philipp Ott (v.i.S.d.P.)

Foto: v. l. n. r.: Herr Holtermann, Herr Schäffler, Herr Heitmann, Herr Dr. Porst