3. März 2020

FDP Ost: Wassergraben an Musikschule schnellstmöglich entschlammen

 

Der FDP-Stadtbezirksverband Ost wirft der Stadt und dem Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) Versagen im Zuge der Entschlammung des Sollbrüggenparks vor. Der Starbezirksvorsitzende Alexander SCHMITZ erklärt hierzu: "Die Situation ist ein Paradebeispiel für die Handlungsunfähigkeit und offensichtliche Unkoordinierbarkeit bei der Aufgabenverteilung von Stadt und KBK.“

 

 

 

Seit Jahren sei laut FDP bekannt, dass der Wassergraben um die Musikschule am Sollbrüggenpark entschlammt werden müsse. Entsprechende Beschlüsse seien auch bereits gefasst. Die Entschlammung sollte durch den Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) erfolgen. Dies sei bisher nicht erfolgt. Hierzu sollte einer der Vorstände der KBK in der Bezirksvertretung Stellung nehmen, der den Termin jedoch nicht wahrnehmen konnte. Stattdessen sei Frau Gardner, die Leiterin des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, anwesend gewesen.

 

 

 

„Dass Frau Gardner an der Sitzung teilgenommen hat, nur um den Anwesenden mitzuteilen, sie könne keine Aussagen zu dem Stand der Arbeiten machen, weil hierfür die KBK zuständig ist, ist eine Farce.", kritisiert SCHMITZ. Die Liberalen fordern, dass endlich die entsprechenden Gremien Verantwortung übernehmen und das Problem nun schnellstmöglich angehen. Für die Liberalen darf es zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommen: "Das ist die Stadt auch den zahlreichen Bürgern und Initiativen schuldig, die für die Entschlammung des Grabens Geld gesammelt haben und somit den ersten Teil der Entschlammung praktisch aus eigener Tasche finanziert haben. Alles andere wäre unredlich.", so SCHMITZ.

 

 

 

Die Einschätzung des Bezirksvorstehers Merkel (SPD) über die KBK als "Blackbox", teilen die Liberalen. "Die Einschätzung über die KBK und auch die mangelnde Initiative und Transparenz teilen wir. Vor dieser Entwicklung haben wir als FDP von Anfang an gewarnt", so SCHMITZ abschließend.

 

 

 

Florian Philipp Ott (v.i.S.d.P.)