27.11.2020: Presseerklärung zum Sanierungsstau städtischer Gebäude

Sanierungsstau (205 Mio. EUR) bei städtischen Gebäuden: "Nur die halbe Miete?"

Nach Ansicht der FDP-Stadtratsfraktion handelt es sich bei dem von dem Städtischen Gebäudemanagement nun bezifferten Sanierungsstau von 205 Mio. EUR um die "halbe Miete".

"Wenn die Eishallen an der Westparkstraße und das Seidenweberhaus nicht mehr aufgeführt werden, so muss beziffert werden, welche Abriss- und Entsorgungskosten beim Abriss dieser Gebäude anfallen und wie hoch die Kosten für entsprechende Ersatzeinrichtungen zu beziffern sind",  erklärt FDP Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann. "Für ebenso wenig zielführend halten wir es, den Sanierungsaufwand des Stadtwaldhauses und anstehende Investitionen in das Stadtbad Neusser Straße auszublenden. Der Eiermann-Bau am Konrad-Adenauer-Platz ist denkmalgeschützt. Eine Privatisierung ist uns bislang noch nicht mitgeteilt worden".

Bezüglich des sanierten Kaiser-Wilhelm-Museums, der Museen an der Wilhelmshofallee und der Mediothek fordert die FDP-Fraktion "das entsprechende Rückstellungen in Höhe realisierbarer Abschreibungen für zukünftige Sanierungsbedarfe gemacht werden".

"Es muss schließlich daran erinnert werden, dass auch das Theater einen hohen Sanierungsbedarf aufweist, und dass die Stadt hierfür sicher auch noch einmal tief in die Tasche wird greifen müssen".

V. i. S. d. P.

Joachim C. Heitmann
Vorsitzender