12.02.2021: FDP-Fraktion zu Flächen südlich des Hauptbahnhofs

Flächen des südlichen Hauptbahnhofes – Vermarktungsstrategien der Stadt: Still ruht der See!

Aus der Verwaltungsvorlage für die Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Süd II, zweites Teilgebiet - Virchowstraße – wurde deutlich, dass die Verhandlungen der Stadt über das Gelände südlich des Hauptbahnhofs ,die immerhin seit 2005 geführt werden, weiterhin ohne Ergebnis sind.

"Man mag es nicht glauben: Die Flächen südlich des Hauptbahnhofes, der in der Mitte der Stadt liegt, sind ein „Filetstück“, das aufgrund seiner excellenten verkehrlichen Erschließung in anderen Städten längst vermarktet worden wäre. Die Gründe weshalb das in Krefeld über jetzt immerhin 15 Jahre nicht gelungen ist, sind vielfältig, haben aber auch mit Politik zu tun. So wurde die Überlegung, dort eine neue Veranstaltungshalle (mit bester Verkehrsanbindung) zu errichten, gegen die Stimmen der FDP-Fraktion konterkariert, in dem eine solche Veranstaltungshalle nicht auf städtischen Grund und Boden errichtet werden darf", so der Vertreter der FDP in der Bezirksvertretung Mitte, Jürgen Wagner.

Durch diese Selbstbindung habe man es fertig gebracht, dass für die neue Veranstaltungshalle nur noch ein Bieter übrig geblieben sei. Mit einem Standortvorschlag nicht in der Stadtmitte, den die FDP nicht als optimal empfinde. "Denn die Veranstaltungshalle gehört in die Stadtmitte", so Wagner

V.i.S.d.P.

Joachim C. Heitmann
Vorsitzender