06. März 2020

Wir laufen dem Problem immer hinterher!

Auf die immer noch fehlende Pandemieplanung für die Stadt Krefeld weist die FDP-Fraktion im Anschluss an die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit, Integration und Senioren am vergangenen Dienstag hin. Sie vermisst auch eine entsprechende Vorsorge für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

"Bei allem Verständnis dafür, dass sich unsere Verwaltung zurzeit auf die Bewältigung der Corona-Pandemie konzentriert, müssen wird doch kritisch anmerken: Trotz entsprechender Zusage im November vergangenen Jahres liegt noch immer keine allgemeine und erprobte Pandemieplanung für Krefeld vor!", erklärt die Sprecherin im Ausschuss Linda Weßler.

Im November 2019 hatte die FDP im Ausschuss einen Antrag gestellt, für Krefeld einen sogenannten Pandemieplan zu erstellen und diesen mit anderen Beteiligten wie z.B. Krankenhäusern zu erproben. Unter Pandemien versteht man länder- und kontinentübergreifende Erkrankungen wie z.B. aktuell das Corona-Virus.

"Wir laufen immer wieder den Problemen hinterher. Das Corona-Virus wird aufgrund der Globalisierung nicht die einzige Pandemie bleiben, mit der wir uns auch vor Ort auseinandersetzen und Vorsorge treffen müssen", so Weßler.

Für den nächsten Verwaltungsausschuss, der für den 2. April terminiert ist, hat die FDP eine Anfrage gestellt, ob für die Stadtverwaltung ein Pandemieplan vorliegt.
"Mit über 3.000 Mitarbeitern in der Kernverwaltung ist die Stadt die größte Arbeitgeberin in Krefeld. Die Fürsorge des Arbeitgebers gebietet es, dass er einen Pandemieplan erstellt", fordert Joachim C. Heitmann, der seine Fraktion im Verwaltungsausschuss vertritt.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender