26.02.2021: Presseerklärung der FDP-Stadtratsfraktion zur Olympiabewerbung Rhein-Ruhr

Trotzdem: Eine Interessenbekundung sollte erfolgen!

Trotzdem nach Einschätzung auch der FDP-Stadtratsfraktion die Chancen für eine Olympiade 2032 an Rhein und Ruhr "gegen Null tendieren", spricht sich die FDP-Fraktion dafür aus, dass durch den Rat der Stadt eine Interessenbekundung ausgesprochen wird.

"Mehr aber auch nicht, denn wir müssen für eine endgültige Entscheidung Krefelds als Teilnehmerstadt die genaueren Konditionen kennen. Dazu gehört aus unserer Sicht die auf die Stadt zukommenden finanziellen Belastungen und welche bleibenden Vorteile durch eine Bewerbung sportliche Einrichtungen in Krefeld haben würden."

Auf "weniger Begeisterung" stößt bei dem FDP-Fraktionsvorsitzenden die Überlegung, über die Bewerbung für die Olympiade an Rhein und Ruhr eine "Volksabstimmung" durchzuführen:

"Zum einem bin ich persönlich Anhänger der parlamentarischen Demokratie. Zum anderen befürchte ich bei einer "Volksabstimmung"  zwei diamentrale Lager. Die einen werden das Blaue vom Himmel versprechen, wenn Krefeld mitmacht. Das andere Lager werden die üblichen Bedenkenträger sein, die jeder ihnen bislang nicht bekannten Situation kritisch gegenüber stehen. Besser wäre es, wenn das Für und Wider einer Beteiligung Krefelds an der Olympiade im Stadtrat und den zuständigen Gremien abgewogen werden würde und auf dieser Basis eine Entscheidung gefällt werden würde".

V.i.S.d.P.


Joachim C. Heitmann

Vorsitzender