05.10.2020: FDP Ost: Nehmen Umweltdezernentin in Sachen Niepkuhlen beim Wort

 Der Naturschutzbund Krefeld und Viersen (Nabu) hat einen offenen Brief an den Oberbürgermeister geschrieben und dort unter anderem eine dauerhafte Lösung für die Niepkuhlen gefordert. "Wir teilen die Ansicht des Nabu, dass für das Naturschutzgebiet Niepkuhlen eine langfristige Lösung gefunden werden muss", so der Vorsitzende des FDP-Stadtbezirksverbandes Ost, Alexander SCHMITZ.



Bereits das dritte Jahr in Folge hat die Trockenheit den Niepkuhlen zu schaffen gemacht, sodass Teile des Gewässers verlandet und die Fische gestorben sind. Ein weiteres Problem sieht SCHMITZ zusätzlich in dem steigenden Grundwasserspiegel in den Kellern der angrenzenden Häuser. Deswegen fordert die FDP die Übernahme der LEG-Pumpen durch die Stadt. "Unser Konzept sieht drei Schwerpunkte vor: zum einen die Entschlammung der Niepkuhlen. Zum anderen müssen die Durchgänge wieder freigemacht werden. Der wichtigste Punkt ist aber das Abpumpen des Wassers mit den Pumpen der LEG aus den Kellern der angrenzenden Häuser und die Zuleitung des Wassers in die Niepkuhlen.", erläutert SCHMITZ den Vorschlag der Freien Demokraten. Der Nabu betont, dass das Abschalten der Pumpen das Problem verschärft hat. "Diese Feststellung sehen wir als Bestätigung für unser Konzept.", sagt Schmitz. 

 

Um das Ziel zu erreichen, die Niepkuhlen zu revitalisieren und dann in einem guten Zustand zu erhalten, setzt der FDP-Stadtbezirksverband Ost seine Hoffnungen auch auf die neue Umweltdezernentin. "Frau LAUXEN hat gesagt, dass sie sich um das Thema Niepkuhlen kümmern wird. Das begrüße ich und biete ihr gerne die Unterstützung unseres Stadtbezirkverbandes an. Aber wir nehmen Frau LAUXEN auch beim Wort, denn es muss endlich etwas in dieser Thematik passieren. Ein "weiter so" lehnen wir ab", so SCHMITZ abschließend.

 

 

 

Florian Philipp Ott (v.i.S.d.P.)