02.09.2020: FDP Ost: Lösung für Niepkuhlen dringend notwendig

OST. Der FDP-Stadtbezirksverband Ost fordert von der Stadt Krefeld eine langfristige Lösung für die Niepkuhlen, die auf den Erhalt des Naturschutzgebietes und auf eine Reduzierung des Grundwassers in den Kellern von Häusern in der direkten Umgebung abzielt. Der Vorsitzende des FDP-Stadtbezirkeverbandes Ost, Alexander SCHMITZ, erklärt hierzu: "Bereits den dritten Sommer in Folge macht die Trockenheit den Niepkuhlen zu schaffen, sodass Teile des Gewässers verlanden und Fische sterben."

 

Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit den Niepkuhlen sehen die Liberalen im steigenden Grundwasserspiegel in den Kellern der angrenzenden Häuser. "Wenn die Stadt im dritten Jahr zu keiner Lösung kommt, dann sollte sie vielleicht unseren Konzepten folgen", sagt SCHMITZ.

 

Die FDP hat bereits im letzten Jahr und im April dieses Jahres vorgeschlagen, dass die Stadt die Pumpen von der LEG übernehmen solle. "Unser Konzept sieht drei Schwerpunkte vor: zum einen die Entschlammung der Niepkuhlen. Zum anderen müssen die Durchgänge wieder freigemacht werden. Der wichtigste Punkt ist aber das Abpumpen des Wassers mit den Pumpen der LEG aus den Kellern der angrenzenden Häuser und die Zuleitung des Wassers in die Niepkuhlen.", erläutert SCHMITZ den Vorschlag der Liberalen.

 

Eine von der Stadt genannte Option, nicht in die Veränderung der Natur einzugreifen, lehnt der FDP-Stadtbezirksverband Ost ab. "Nichts zu tun ist für uns keine Option. Das hilft weder den Anwohnern, noch den Niepkuhlen.", so SCHMITZ. Bei den Niepkuhlen handelt es sich um ein Naturschutzgebiet: "Daher sollte es erst recht im Interesse der Stadt sein das Gebiet anständig zu erhalten.", sagt SCHMITZ abschließend.

 

 

 

Florian Philipp Ott (v.i.S.d.P.)