FDP wünscht sich Versachlichung der Diskussion über neue Wohnstandorte in Krefeld

Wegen der Anregung der Bezirksregierung Düsseldorf, über neue Wohnstandorte in Krefeld nachzudenken, sieht die FDP-Fraktion keinen Anlass zur Panik.

"Dass die Grünen dazu neigen, jedes Neubaugebiet mit dem Siegel des Klimafrevels zu brandmarken, sollte den Rest des Stadtrates nicht von einer sachbezogenen Beratung abhalten", so FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann.

Die FDP-Fraktion weist darauf hin, dass die Bezirksregierung insgesamt 14 Standorte in Krefeld untersucht hat, von denen sie aber nur für insgesamt 6 eine Empfehlung ausspricht. Lokalen "Basisbedarf" sieht die Bezirksregierung für Standorte Kliedbruch, Elfrath, am Hülser Bruch/von-Harff-Straße und Kliedbruchstraße West, für den regionalen Bedarf am Obergplatz/Ottostraße und Oppum-Süd. Insgesamt handelt es sich um 184,7 ha Planungsgebiet.

"Bezüglich des größten Teils der untersuchten Standorte gibt die Bezirksregierung eine ablehnende Empfehlung ab, erfreulicherweise auch für die Kornaue und den Großhüttenhof, die die FDP-Fraktion auch schon in der Vergangenheit abgelehnt hat", so der FDP-Fraktionsvorsitzende.
"Bei alledem handelt es sich nur um Empfehlungen, mehr nicht. Im Übrigen empfehlen wir eine nüchterne Auseinandersetzung mit der neuen Vorausberechnung der Bezirksregierung für die Bevölkerungsentwicklung in Krefeld. Danach dürfte sich die Zahl der Krefelderinnen und Krefelder im Jahr 2038 um 225.000 bewegen, weshalb zunächst einmal das Augenmerk auf die Entwicklung der im Flächennutzungsplan und in der Regionalplanung ausgewiesenen Neubaugebiete gelegt werden sollte."

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender