05.06.2020: Presseerklärung zu dem "Rückzug" der Niepkuhler Krähennest eG i.Gr.  (in Gründung) aus dem Neubaugebiet Wiesenhof

 

Nachdem die Niepkuhler Krähennest eingetragene Gesellschaft in Gründung in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister mit Kopien an die Fraktionen erklärt hat, dass sie den Standort Krefeld und damit auch das geplante Neubaugebiet Wiesenhof verlassen will, erklärt die FDP-Fraktion:

"Ob die in dem offenen Brief an den Oberbürgermeister geäußerten Vorwürfe gegen den Baudezernenten Marcus Beyer letztlich für die Entscheidung der noch immer in Gründung befindlichen eingetragenen Genossenschaft maßgeblich sind, sei dahingestellt. Die Stadt sollte jetzt schnellstmöglich den Weg frei machen, damit die für die Interessengruppe Mehrgenerationenwohnen reservierte Fläche von den privaten Investoren auch entwickelt werden kann", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann.

Die FDP-Fraktion erinnert daran, dass das Wohnbaugebiet Wiesenhof Gegenstand eines städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens war, das die Fraktion für andere neue Wohnbaugebiete für "nachahmenswert" hält. "Es macht aus unserer Sicht wenig Sinn, ein solches Verfahren durchzuführen, ohne dann die Dinge weiter voranzutreiben. Die mit dem neuen Wohnbaugebiet verbundenen Verkehrsprobleme bedürfen einer Lösung, damit dann möglicherweise ein ökologisches und städtebauliches Vorzeigeprojekt realisiert wird. Wir sehen durchaus in Krefeld den Bedarf an der Realisierung solcher Projekte", so der FDP-Fraktionsvorsitzende, der seine Fraktion auch im Planungsausschuss vertritt.

 

   

 

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender