05.02.2021: Presseerklärung: FDP zur Bewertung der Krefelder Innenstadt durch das Institut für Handeslforschung (IFH)

Die Falschen befragt? 

Die Bewertung der Krefelder Innenstadt durch das IFH mit der mageren Note 3,8, zum Teil mit den Noten 4 - 6 bei Fragen nach Ambiente, Flair und Atmosphäre , lässt die FDP-Fraktion fragen, ob "perspektivisch die Richtigen befragt wurden". Die Untersuchung des IFH beruht auf der Befragung von Innenstadtbesuchern zwischen Ende September und Mitte Oktober 2020. 

"Damit wurden nachvollziehbar die unter 25-jährigen Verbraucher unterdurchschnittlich erfasst, die aufgrund ihrer Social-Media-Nähe und der häufigeren Frequentierung des Online-Handels noch weniger in der Innenstadt zu finden sind, als die älteren Jahrgänge", so FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann. 

"Wenn wir aber die jüngere Generation für die Innenstadt wieder gewinnen wollen, muss stärker gefragt werden, was für Sie die Attraktivität einer Innenstadt ausmacht. 
Möglicherweise sind dies mehr Angebote an Gastronomie, an Veranstaltungen und dem, was man als Flair bezeichnet," so Heitmann. 

Denkbar wäre auch, die Innenstadt wieder als Wohnstandort für Jüngere, insbesondere Studenten, zu aktivieren: 

"Unser Sprecher im Hochschulbeirat, Alexander Schmitz, hat deshalb schon vor Jahren angeregt, zusammen mit der Hochschule Niederrhein und dem Verein der Haus- und Grundbesitzer Modelle zu entwickeln. Leider sind diese Überlegungen von der Verwaltung nicht aufgegriffen worden, was jetzt aber geschehen sollte". 

V.i.S.d.P. 

Joachim C. Heitmann 
Vorsitzender