FDP Krefeld: Globale Antworten auf globalen Klimawandel statt lokalen Klimanotstand

 

KREFELD. Die Freien Demokratisch wünschen sich einen baldmöglichen Dialog mit Fridays for Future Krefeld über deren Forderungskatalog für Klimamaßnahmen. Dies beschloss der Kreishauptausschuss der Krefelder FDP, nachdem er sich mit den Forderungen der Schülerbewegung auseinandergesetzt hatte.

 

 

 

Der FDP-Kreisvorsitzende Joachim C. Heitmann erklärte dazu: „Die Ausrufung eines Klimanotstandes oder Notfalls lehnen wir ab. Eine solche Ausrufung könnte nur das Krefelder Stadtgebiet betreffen und wäre demnach lediglich die Ausrufung eines lokalen Klimanotstandes. Einen solchen lokalen Klimanotstand gibt es jedoch nicht, denn der Klimawandel ist eine globale, also weltweite Herausforderung, der aus weltweit begegnet werden muss.“

 

 

 

HEITMANN weiter: „Erschwerend kommt hinzu, dass die Ausrufung eines lokalen Krefelder Klimanotstandes keinerlei Verbindlichkeit für das Verwaltungshandeln hätte und somit rein plakativ bliebe. Gleichzeitig würde diese plakative Ausrufung die Diskussion jedoch auf eine andere politische Ebene heben. Denn ein Notstand ist die Stunde der Exekutive, also der Verwaltung, und nicht die Stunde der Politik, also des Rates. Was wir in der Klimafrage jedoch brauchen ist nicht mehr exekutiver Verwaltungsaktionismus, sondern mehr politische Diskussion im Rat und dessen Gremien über die Frage, welche konkreten Maßnahmen wir in Krefeld ergreifen wollen und welche nicht.“

 

 

 

Florian Philipp Ott (v.i.S.d.P.)

 

Stellvertretender Kreisvorsitzender

 

Kreispressesprecher Krefeld