08.06.2020:Presseerklärung zu Gewerbesteuerausfällen

 

FDP rechnet in Krefeld mit Gewerbesteuerausfällen  im laufenden Jahr zwischen 45 und 50 Mio. Euro

Die Steuerschätzung des Städtetages Nordrhein-Westfalen, wonach das Gesamtaufkommen der Gewerbesteuer in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 24,8 % einbrechen wird, veranlasst die FDP-Fraktion zu einer Einschätzung für den Krefelder Haushalt.

"Wenn man die Prognose ernst nimmt und sich nicht in Schönredereien mit Blick auf die Kommunalwahl ergehen will, muss man mit Steuereinbrüchen in einer Größenordnung von 45 Mio. Euro Gewerbesteuer, im worst case von bis zu 50 Mio. Euro ausgehen", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann. Die FDP-Fraktion fordert "noch einmal" von der Verwaltung, dass sie ihre Planungen "den veränderten finanziellen Rahmenbedingungen anpasst".

Für das Jahr 2019 geht die Verwaltung von Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 182 Mio. Euro aus. Bei einem Einbruch um 25 % würde sich dies auf rd. 135 Mio. Euro reduzieren.
"Im Hinblick auf die besondere Industriestruktur in Krefeld werden wir aber möglicherweise noch weniger Gewerbesteuereinnahmen erwarten dürfen."
Gemäß der Haushaltsplanung 2019 errechnete die Verwaltung 130,4 Mio. Euro.
"Es könnte nun so kommen, dass wir bei der Gewerbesteuer bei den Einnahmen landen, die wir ursprünglich für 2019 in Ansatz gebracht hatten", so Heitmann.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender