05.09.2019 FDP für Neubau statt Umbau/Sanierung

Obwohl die Ausschüsse für Sport und Bauen die Entscheidung über die Zukunft des Bockumer Badezentrums von der Klärung vieler Vorfragen abhängig machen, lässt die FDP-Fraktion eine klare Tendenz in Richtung Neubau erkennen.

"Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass es nicht um eine reine Sanierung als Alternative zu einem Neubau geht, sondern um einen kompletten Umbau", erklärt FDP-Ratsherr Paul Hoffmann, der seine Fraktion im Sport- und im Bauausschuss vertritt. Dazu müssten die denkmalgeschützten Teile des Badezentrums "ohnehin angepackt" werden. Das Denkmal könne nicht mehr unverändert als Badezentrum genutzt werden.
"Wirtschaftlich gesehen wäre es unsinnig, das Hallenbad und das Freibad, die noch einen Sachwert von 19,5 Mio. Euro haben, mit einem Aufwand von mindestens 32 Mio. Euro zu sanieren", so Hoffmann. "Die Kosten würden mit Sicherheit höher sein, da ein Umbau im Bestand mit vielen Überraschungen verbunden ist und in der Regel teurer wird, wie das Kaiser-Wilhelm-Museum zeige."

Für die Finanzierung bevorzugen die Liberalen "das im Falle der neuen Feuerwache bewährte Modell einer öffentlich-privaten-Partnerschaft".
"Ideal" wäre es, wenn die Stadt einen Investor fände, der nicht nur den Neubau errichten würde, sondern auch für dessen Instandhaltung zuständig wäre: "Dies würde es ermöglichen, die Kosten über einen längeren Zeitraum zu strecken, so wie dies bei der Feuerwache der Fall ist."

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender