09.09.2019 Presseerklärung zur Evaluierung des Konzeptes "Handeln und Helfen"

Ebertplatz in Köln warnendes Beispiel!

Im Hinblick auf die Umsetzung des Konzeptes "Handeln und Helfen" bezüglich des Theaterplatzes wünscht sich die FDP-Fraktion einen Erfahrungsaustausch mit der Stadt Köln um den dortigen Ebertplatz.

Wie der Theaterplatz in Krefeld ist der Ebertplatz in Köln ein öffentlicher Platz, auf dem Drogen konsumiert und gehandelt werden. Die Stadt Köln hatte in den vergangenen Jahren versucht, dem durch verschiedene Maßnahmen entgegenzuwirken, ohne dass sich aber grundlegend etwas geändert hat. Kürzlich war dann der Ebertplatz bundesweit in die Schlagzeilen geraten, als es dort wieder zu einem Todesfall gekommen war.

"Die Erfahrungen mit dem Ebertplatz in Köln zeigen, dass es nicht ausreicht, derartige Plätze schöner zu machen. Die dortige Drogenszene hat dies wenig beeindruckt", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann.

So begrüßenswert es sei, dass der Theaterplatz in Krefeld beginnend mit dem Electronic Mushroom Festival am vergangenen Wochenende "bespielt werde", so klar müsse es jedem sein, dass neben dem Veranstaltungsmanagement eine kontinuierliche Präsenz der Polizei und des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung erforderlich sei.

"In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch von Interesse, dass es in Köln einen Drogenkonsumraum gibt, der aber jedenfalls der Drogenszene auf öffentlichen Plätzen nichts anhaben kann", bemerkt Heitmann.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender