06.09.2019 FDP-Fraktion fordert von der Verwaltung ein Nutzungskonzept für die zusätzlichen Mittel aus dem Digitalpakt

Die FDP-Fraktion begrüßt, dass das Landeskabinett die Förderrichtlinie für den Digitalpakt Schule gebilligt hat und somit zusätzliche Fördermittel in Höhe von einer Milliarde Euro an die Schulen in NRW ausbezahlt werden können. "Mein Dank gilt hier der Landesregierung, insbesondere unserer Schulministerin Frau Gebauer, die hiermit ihrem Versprechen nachkommt, die digitale Infrastruktur an Schulen im Land auszubauen. Mit diesen zusätzlichen Geldern erwarten wir nun von der Verwaltung ein Konzept zur Nutzung der Mittel mit konkreten Maßnahmen, die die noch offenen Fragen beantworten. Insbesondere der Anschluss der Schulen an das Breitbandkabelnetz von den Schulgrenzen in das jeweilige Gebäude und der Erwerb mobiler Endgeräte", so Alexander Schmitz, Sprecher der Fraktion im Schulausschuss.
 
Von den eine Milliarden Euro entfallen auf die Stadt Krefeld anteilig 13 Millionen Euro. Diese gilt es nun effektiv zu nutzen. Schmitz erklärt hierzu: "Mit den Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können nun Investitionen in die IT-Infrastruktur getätigt werden, die durch die Förderrichtlinien des Landesprogrammes "Gute Schule 2020" nicht möglich sind, so z.B. der Erwerb mobiler Endgeräte.". Ebenso ist schulisches W-LAN oder der Aufbau und die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen möglich. Im Haushaltsentwurf des Kämmerers seien viele Fragen bzgl. des Ausbaus der digitalen Infrastruktur an Schulen offen geblieben.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender