18.01.2021: Presserklärung: Digitalisierung an Krefelder Schulen

FDP-Krefeld wünscht sich mehr Tempo bei der Umsetzung der Digitalisierung an den Krefelder Schulen 

Wie man aus dem Artikel "Wo Krefelds Schulen digital stehen" der Rheinischen Post entnehmen kann, sollen die weiterführenden Schulen und die Berufskollegs nach dem Willen der städtischen Schulverwaltung an das Breitbandkabelnetz angeschlossen werden. Hierzu möchte Schuldezernent Schön mit den Fördermittelgebern Gespräche führen, um etwaige Beschleunigungspotentiale zu erörtern. Die Krefelder Liberalen begrüßen dieses Vorgehen, kritisieren aber den Zeitpunkt. "Wenn man weiß, dass die Förderprogramme von Bund und Land teilweise bereits seit 2016 bestehen und der Stadt von Bundesseite ein Förderbescheid seit 2017 vorliegt, dann hätten wir uns den Eintritt in solche Gespräche bereits deutlich früher gewünscht.", so der schulpolitische Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Alexander Schmitz. Aus Sicht der Krefelder FDP wäre hier ein früheres, proaktives Vorgehen wünschenswert gewesen. "Dennoch ist es aus unserer Sicht absolut richtig, dass Herr Schön und die städtische Schulverwaltung in Gespräche mit den Fördermittelgebern treten wollen, um den Ausbau und den Anschluss der Schulen an das Internet beschleunigen möchten.", sagt Schmitz. 
Bei der Beschaffung der mobilen Endgeräte haben sich Verzögerungen bei der Lieferung ergeben. Über die vom Land aufgestellten Sofortausstattungsprogramme für Schüler bzw. Lehrkräfte stehen der Stadt Gelder zur Verfügung, um insgesamt 5000 Endgeräte für Schüler und 2500 Endgeräte für Lehrer zu beschaffen. Im Oktober letzten Jahres hat die Stadt die 7.500 Geräte bestellt. Es wurde mit einer Lieferung bis Dezember gerechnet. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten seitens des Lieferanten sind bisher jedoch nur 500 Endgeräte für Lehrer angekommen. Eine Zahl von angekommenen Endgeräten für die Schüler wird nicht genannt. "Aufgrund des Lockdowns und der zunehmenden Onlinebeschulung ist es nicht erfreulich, dass offensichtlich noch keine oder nur ein Bruchteil der dringend benötigten Endgeräte angekommen sind.", stellt Schmitz fest. Die Kritik der Liberalen richtet sich in diesem Punkt aber nicht in erster Linie an die Verwaltung, sondern an den Lieferanten. "Die städtische Schulverwaltung hat im Oktober 2020 die Bestellung aufgegeben und die Zusage erhalten, dass die Geräte im Dezember 2020 bei der Stadt ankommen. Der Lieferant muss hier seiner Pflicht nachkommen", so Schmitz. Sollte der Lieferant seiner Pflicht nicht nachkommen können, sollte die städtische Schulverwaltung nach einer alternativen Lösung Ausschau halten. "Das Thema ist zu wichtig, als das es zu weiteren Verzögerungen kommen darf. Ich hoffe, dass die Verwaltung daher nach einer alternativen Lösung bei der Beschaffung der Endgeräte Ausschau hält. Unsere Unterstützung hätte sie in dem Fall.", sagt Schmitz abschließend. 

V.i.S.d.P. 

Joachim C. Heitmann 
Vorsitzender 

19.01.2021: Presseerklärung: Zum Thema Digitale Endgeräte für Schüler und Lehrer lassen auf sich warten

Steter Tropfen höhlt den Stein: Deshalb folgende Pressemitteilung: 

Endgeräte für Schüler und Lehrer lassen auf sich warten 

Die FDP-Stadtratsfraktion hat für die Ratssitzung am 04. Februar 2021 eine Anfrage in Sachen "Endgeräte für Schüler und Lehrer" an die Schulverwaltung gestellt. 

Im Oktober letzten Jahres hatte die Schulverwaltung mit Mitteln aus den Sofortausstattungsprogrammen des Landes Endgeräte für Schüler und Lehrkräfte bestellt. Diese sollten im Dezember 2020 in Krefeld eintreffen. Dem Vernehmen nach, gibt es allerdings Lieferschwierigkeiten, sodass es zu einer Verzögerung kommt und die Endgeräte noch nicht oder nur in geringem Maße in Krefeld eingetroffen sind. "Aufgrund der pandemischen Lage und dem daraus resultierenden Bedeutungszugewinn von Online-Unterricht, ist eine Verzögerung jedoch nicht dienlich," so Alexander Schmitz Sprecher der FDP im Schulausschuss. 

Die FDP-Fraktion bittet, nun um Beantwortung folgender Fragen:

1.        Wie viele der 5000 bestellten Endgeräte für Schüler und der 2500 bestellten Endgeräte für Lehrer sind mittlerweile in Krefeld eingetroffen? 

2.        Wann kann mit einer vollständigen Versorgung der bestellten Endgeräte gerechnet werden?

3.        Sollte der Lieferant eine zeitnahe Lieferung der Endgeräte nicht garantieren können, gibt es seitens der städtischen Schulverwaltung Überlegungen hinsichtlich Alternativen bzgl. der Beschaffung? 

4.        Was wären die etwaigen Alternativen?


V.i.S.d.P. 

Joachim C. Heitmann