10.11.2020: Presseerklärung zu Corona-Auswirkungen auf die "Städtischen Töchter"

Nach der Sitzung der interfraktionellen Arbeitsgruppe Haushalt am Montag Morgen bleiben für die FDP-Fraktion viele Fragen unbeantwortet.

"Dies betrifft vor allem die Auswirkungen auf die städtischen Töchter. Wir gehen nicht davon aus, das die Stadtwerke und die Wohnstätte ins Minus geraten, aber weniger an den städtischen Haushalt ausschütten können. Anders wird dies möglicherweise bei den anderen städtischen Töchtern aussehen. Dort könnte sich die Frage von Verlustausgleichen durch die Mutter-Stadt stellen "so FDP-Fraktions-Vorsitzender Joachim C. Heitmann.

Im Blick der FDP-Fraktion sind dabei die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Grundstücksgesellschaft, die Zoo gGmbH, das Gemeinschaftstheater Krefeld-Mönchengladbach und die Seidenweberhaus GmbH. Auch der mit den Häfen Düsseldorf und Neuss in der Hafengesellschaft betriebene Krefelder Hafen könnte nach Ansicht der FDP ins Minus geraten.

"Wir müssen in diesem Zusammenhang daran erinnern, das wir nicht nur einen Finanzausschuss haben, sondern das eine der Aufgaben dieses Ausschusses ist, die städtischen Beteiligungen im Blick zu halten", so Heitmann.

Die FDP-Fraktion rechnet zu den städtischen Beteiligungen auch die Sparkasse Krefeld: "Wir halten es weiterhin für ein Manko, das seitens der Sparkasse keine Ausschüttungen an den Mitträger Stadt Krefeld erfolgen. Wir wissen natürlich, dass das von dem Mitträger Kreis Viersen in der Vergangenheit anders gesehen wurde, meinen aber, dass man aber unter den gegebenen Umständen einen erneuten Versuch in der Zweckverbandsversammlung unternehmen sollte. Andere Sparkassen, z. B. Düsseldorf, schütten aus".

V.i.s.d.P

Joachim C. Heitmann
Vorsitzender