Brand im Krefelder Zoo

 

Brandschutz und Tierhaltung werden - auch in Krefeld - "peinlich" kontrolliert - kein "Platz" für Empörung, aber auch voreilige Zusagen"

"Vom Klimagate, über das Omagate zum Zoogate. Der Linken Krefeld muss man attestieren, dass sie zumindest bei der erst- und bei der letztgenannten Empörungswelle ganz oben mitschwimmt", so FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann zur Erklärung des linken Fraktionsvorsitzenden Basri Cakir in Sachen Zoo.

"Für weitere Statements" empfiehlt die FDP, "sich mit einigen Fakten vertraut zu machen."

Zum einen handele es sich beim Krefelder Zoo seit 2005 um eine gemeinnützige GmbH, bei der die Stadt nicht Allein-, sondern Mitgesellschafter mit den Zoofreunden Krefeld sei.
"Ansprechpartner" in Sachen Tierhaltung und Brandschutz sei deshalb die Gesellschaft und nicht die Stadt.
"Im Übrigen unterliegt die Tierhaltung in Zoos strengsten Vorschriften, deren Einhaltung peinlich überwacht wird. Das gleiche gilt für den Brandschutz. Natürlich gibt es Mitbürger, die alles besser wissen, vorzugsweise im Nachhinein. Zu deren Sprachrohr sollten sich politisch Verantwortliche nicht machen", so die FDP.
"Den Bau eines neuen Affenhauses mit Außenanlage wird die Zoo gGmbH nicht aus der Portokasse finanzieren können. Dies gilt auch für die Stadt, die im kommenden Jahrzehnt etliche Großbaumaßnahmen vor der Brust hat, ganz zu schweigen von der laufenden Instandhaltung des vorhandenen Anlagevermögens. Von vollmundigen Erklärungen, die nicht erfüllbare Erwartungen wecken könnten, kann nur dringend abgeraten werden", mahnt die FDP.

V.i.S.d.P.
Joachim C. Heitmann
Vorsitzender