Wahlaufruf (ordentlicher Kreisparteitag 22.08.2020)

 

Sieben gute Gründe, am 13. September 2020 die FDP in Krefeld zu wählen

 

Die FDP ist die einzige Wahlmöglichkeit für den Krefelder Stadtrat mit einem Gegenentwurf zur großen Koalition der letzten sechs Jahre und zu einer rot-rot-grünen Mehrheit in den kommenden Jahren. In der Ratswahlperiode 2020 bis 2025 gilt es, Schwerpunkte zu setzen, und zwar:

 

Generationengerecht wirtschaften

Wenn die Krefelder am Ende der wirtschaftlichen Rezession wieder „Silberstreifen am Horizont“ sehen sollen, müssen sich Politik und Verwaltung in der kommenden Ratswahlperiode auf das Wesentliche konzentrieren und die Realisierung von manch anderem Wünschenswerten zunächst zurückstellen, das mit einer nicht verantwortbaren Schuldenbelastung nachfolgender Generationen verbunden wäre (denn auch die in einer kommunalen bad-bank geparkten Schulden müssen zurückgezahlt werden!)

 

Krefelds Lage nutzen

Die wirtschaftlichen Chancen nutzen, die sich aus der Lage Krefelds ergeben, nämlich durch die A 57, die A 40, die Nähe zu Düsseldorf, Schienenanschlüsse und den Rhein (Krefeld ist eine Rheinstadt!) Wir brauchen eine neue Rheinbrücke, eine S-Bahn Verbindung nach Düsseldorf, zum Flughafen und zur Messe, den Wiederanschluss Krefelds an das internationale Schienenverkehrsnetz sowie den Anschluss Willichs (wie Tönisvorst) an das Krefelder Straßenbahnnetz.

 

In Zukunft investieren

Angesichts eines enger werdenden Finanzrahmens auf Nice-to-have-Projekte verzichten und stattdessen in Schulen, Kindergärten, dem Breitensport zugängliche Sportstätten, Fußwege und Straßen sowie Digitalisierung investieren! Corona ist Anlass, dem Neubau eines Verwaltungsgebäudes und einer Veranstaltungshalle zurück zu stellen, um die veränderten Bedarfe gründlich zu prüfen.

 

Bildung schafft Chancen

Ein differenziertes Schul- und Bildungsangebot, das jungen Menschen ermöglicht, später einen Beruf zu ergreifen, von dem sie in Krefeld auch leben können – umso der Verfestigung der hohen Arbeitslosigkeit entgegen zu wirken! Corona ist Anlass, die Digitalisierung insbesondere der Bildung voran zu treiben.

 

Klima schützen

Effektive und spürbare Maßnahmen, um den Klimawandel in Krefeld, vor allem in der Innenstadt, abzufedern und gleichzeitig das Stadtbild zu verbessern! Konkret: Bäume als Straßenbegleitgrün, Wiederaufforstung des Kasernengeländes im Forstwald, sichere Fahrradwege, Taktverdichtung und Barrierefreiheit für Busse und Bahnen.

 

Innenstadt aufwerten

Mit dem städtischen Grundstücketat und städtischen Vorkaufsrechten in die Krefelder Innenstadt investieren und dort neuen, bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum mit der Wohnstätte entwickeln, der die Innenstadt wieder zu einem attraktiven Wohnstandort für neue Zielgruppen (Studenten und ältere Mitbürger) macht!

 

Neubaugebiete schaffen

Damit Krefeld nicht langfristig schrumpft und der Anteil älterer Mitbürger über 65 nicht immer größer wird, brauchen wir aber auch neuen Wohnraum, und zwar für junge Familien, der auch ihren qualitativen Ansprüchen (Krefeld ist Bauhausstadt!) und nachhaltigem Bauen entspricht! Ohne Neubaugebiete geht das nicht.