Die FDP-Fraktion hat mit Antrag für die Ratssitzung am 24.Juni Oberbürgermeister Gregor Kathstede gebeten zu prüfen, ob die Voraussetzungen dafür gegeben sind, beamtenrechtliche Maßnahmen gegen Manfred Abrahams als früheren Kämmerer der Stadt Krefeld einzuleiten. Im Falle der Einleitung eines Disziplinarverfahrens durch die Stadt Düsseldorf solle Kathstede für die Ermittlungen einen Juristen der Stadt Krefeld zur Verfügung stellen.
„Nach den sich häufenden Informationen über Fehlleistungen im Fachbereich Zentraler Finanzservice und Liegenschaften verdichtet sich der Eindruck, dass hierfür auch der frühere Kämmerer der Stadt Krefeld, Herr Manfred Abrahams, zur Verantwortung herangezogen werden kann und muss“, meint Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann.
Da Abrahams nicht mehr bei der Stadt Krefeld beschäftigt sei, könne die Stadt nicht selbst ein Disziplinarverfahren gegen ihn einleiten. Aus diesem Grund müsse die Stadt Düsseldorf gegebenenfalls als jetziger Disziplinarvorgesetzter von Herrn Abrahams gebeten werden, beamtenrechtliche Maßnahmen gegen ihn zu überprüfen. Im Fall einer Einleitung eines Diszipinar-verfahrens durch die Stadt Düsseldorf solle mit den Ermittlungen ein bei der Stadt Krefeld beschäftigter Jurist beauftragt werden, da dadurch die erforderliche Sachnähe gewährleistet ist, so Heitmann.
Entsprechend sei 2007 im Fall eines früheren Mitarbeiters des Fachbereichs Zentraler Finanz-service und Liegenschaften verfahren, der in die Dienste der Stadt Kevelaer gewechselt sei.
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